08.08.2012
Zwei Jahrzehnte im Dienste des Deutschen Schachbundes
Heute feiert nach Dr. Georg Hamm (5.8.) ein weiterer "Löwe" aus der früheren Führungsmannschaft des Deutschen Schachbundes seinen 70. Geburtstag. Prof. Dr. Hans-Jürgen Hochgräfe aus Rostock, Professor für "Operations Research und Statistik" in Wismar, hat dem Deutschen Schachbund zwei Jahrzehnte in verschiedenen Funktionen gedient.
Er begann 1992 als "Referent für Führung und Ausbildung" und schaffte im Rahmen dieser Tätigkeit eine solide Basis für das Ausbildungswesen im Deutschen Schachbund. Ungezählte Trainer haben bei ihm die Ausbildung gemacht und ihren Trainerschein erworben. In seine Dienstzeit fallen der Aufbau der A-Trainer-Ausbildung und die Einrichtung der FIDE-Trainer-Akademie, die Erstellung des Rahmentrainingsplans und der Rahmenrichtlinien für die Trainerausbildung in Abstimmung mit dem Deutschen Sportbund sowie später mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Außerdem war er an der Einführung der Deutschen Wertungszahl (DWZ) maßgeblich beteiligt. Zu erwähnen wäre weiter die Leitung der Lehrkommission, die 1996 in Bad Schandau gegründet wurde. Jetzt steht er dem Präsidium des DSB noch als Beauftragter für die deutsch-polnische Zusammenarbeit zur Verfügung.
Das Präsidium des Deutschen Schachbund gratuliert seinem früheren Vizepräsidenten herzlich und wünscht ihm Gesundheit und noch viel Freude mit unserem geliebten Spiel auf seinem weiteren Lebensweg.
Herbert Bastian, Präsident
Veröffentlicht von Frank Hoppe
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