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Deutscher Schachbund - Aktuelle Nachrichten  

Icon Jan Gustafsson - ist zum 4. Mal bei einer Olympiade als Spieler dabei
Nationalmannschaft, Olympiade, Personalien

18.08.2012 11:31

... und will vorne mitspielen

Etwas ruhiger geworden ist es um Jan Gustafsson. Auf seiner Website tut sich kaum noch etwas, auch seine Antworten im nachfolgenden Interview fallen kurz und knapp aus. Seine ganze Konzentration gilt offensichtlich der immer näher kommenden Schacholympiade in Istanbul. Ab 27. August spielt er für Deutschland und wird gemeinsam mit seinen vier Mitstreitern versuchen, den Europameister 2011 würdig auf der Weltbühne des Schachs zu vertreten.

Was für Ziele haben Sie bei der Schacholympiade in der Türkei?

Wir möchten vorne mitspielen! Bei der EM hats ja ganz gut geklappt.

Wie bereiten Sie sich vor?

Wunden lecken, Theorie lernen.

Achten Sie eventuell auch auf besondere Ernährung oder treiben Sie Ausgleichssport?

Ich versuche, mich vernünftig zu ernähren; ab und an verirre mich auch ins Fitnessstudio.

Sie erfahren erst wenige Stunden vor der Partie, wer Ihr Gegner ist. Wie stellen Sie sich in der kurzen Zeit noch auf ihn ein?

Die gegnerische Mannschaft wissen wir ja schon am Abend vorher, eingrenzen lässt sich der Gegner also schon. Dazu haben wir ja Hilfe vom Eröffnungstrainer, und sich in kurzer Zeit auf einen Gegner vorzubereiten, gehört eh zum Handwerkszeug eines Schachspielers.

Wen sehen Sie in der Favoritenrolle bei dieser Schacholympiade?

Russland.

Gegen wen würden Sie gerne spielen und warum?

Gegen Armenien in der letzten Runde. Dann kann‘s so schlecht nicht gelaufen sein.

Wie sehen Sie die Chancen bei der Schacholympiade für die deutsche Frauen- und die Männermannschaft?

Ich sehe beide im erweiterten Favoritenkreis

Bei der Schacholympiade wird beiden Teams ein Eröffnungstrainer zur Verfügung gestellt. Wie wichtig ist das für Sie?

Sehr wichtig.

Wie oft haben Sie schon bei einer Schacholympiade teilgenommen?

Dreimal als Spieler, einmal als Trainer.

Vielen Dank für das Interview!

Partner des DSB:

Veröffentlicht von Frank Hoppe

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