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Qualitätssiegel "Deutscher-TOP-Schachverein" - Kinder- und Jugendschach

  Der kinder- und jugendfreundliche Verein

Der Verein muss grundsätzlich folgende Mindestanforderungen erfüllen

  • Mitgliedschaft im DSB
  • e. V. oder Mitgliedschaft im zuständigen LSB
  • Teilnahme am Spielbetrieb
  Kriterium Nachweis Punkte
1 hoher Anteil von Kindern und Jugendlichen * (mindestens 20 gemeldet) Mitgliederliste DSB / oder LSB 3
2 Jugendordnung und Jugendvorstand * Vorlage der Satzung 3
3 kinder- und jugendgemäße Räumlichkeiten und Spielzeiten * schriftliche Dokumentation / Fotos 1 – 3
4 Freizeitangebote mit / ohne Schach schriftliche Dokumentation 1 – 3
5 Talentförderung, spezielles Kinder- und Jugendtraining (möglichst durch Lizenzträger) Vorlage des Trainings- konzeptes und Kopien der Lizenzen 1 – 3
6 quantitativ und qualitativ stark jugendlich geprägter Spielbetrieb schriftliche Dokumentation 1 – 3
7 Kooperation Schule - Verein schriftliche Dokumentation 1 – 3
8 Zusammenarbeit mit Eltern in der Kinder- und Jugendarbeit schriftliche Dokumentation 1 – 3
9 besondere weitere Aktivitäten schriftliche Dokumentation 1 – 3

* Bei diesen Kriterien handelt es sich um Grundbedingungen, die zur Verleihung des Qualitätssiegels unbedingt erfüllt sein müssen.

Erforderliche Punkte für das Qualitätssiegel: 18 Punkte

  Erläuterungen zu den Kriterien

Mindestanforderung:

Es sollen nur Vereine ausgezeichnet werden, die über ihren LV Mitglied im DSB sind und durch die Rechtsform des eingetragenen Vereins oder ihre Mitgliedschaft im zuständigen LSB Gewähr für den für eine Auszeichnung erforderlichen rechtlichen Grundstatus besitzen. Auch die Teilnahme am Spielbetrieb (Mannschafts- und/oder Einzelmeisterschaften) ist unerlässlich.

  1. Es ist selbstverständlich, dass kinder- und jugendfreundliche Vereine auch eine hohe Anzahl Jugendlicher als aktive Spieler gemeldet haben muss.
  2. Die selbstverwaltete Jugend ist für einen kinder- und jugendfreundlichen Verein unerlässlich. Eine Muster- Jugendordnung kann in der DSB – Geschäftsstelle angefordert werden.
  3. Die Spielzeiten müssen der Altersstruktur der Jugendlichen entsprechen; die Spielräume müssen kinderfreundlich sein. Jugendtraining in unmittelbarem Umfeld von Alkohol und verräucherten Gaststätten ist nicht annehmbar.
  4. Hier geht es darum, über Schach hinaus Freizeit zu gestalten und die Entwicklung der Jugendlichen zu sozial verantwortlichen, selbständigen Persönlichkeiten zu fördern.
  5. Hier ist eine systematische Konzeption für das Training gefragt.
  6. Der kinder- und jugendfreundliche Verein wird belegen können, inwieweit es ihm gelungen ist, Schüler und Jugendliche quantitativ und qualitativ in den Spielbetrieb zu integrieren.
  7. Hier verweisen wir auf die Broschüre des DSJ "Schule – Verein" und die dort gegebenen Hinweise und Hilfestellungen. Die Broschüre kann in der Geschäftsstelle des DSB angefordert werden.
  8. Zusammenarbeit mit Eltern meint Information, Kontaktpflege, gemeinsame Veranstaltungen und Unterstützung durch Eltern im Einzelfall. Nicht gemeint damit ist, dass die Eltern überall "mit drinhängen", denn die Jugendlichen sollen sich gerade außerhalb ihrer Familien im Verein entwickeln und entfalten.
  9. Hier können Sie alle Aktivitäten schildern, die Sie zusätzlich zu den obigen Punkten entfalten.



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